E-Learning mit mobilen Lernbegleitern
Seit 1998 werden Notebooks im Unterricht eingesetzt. Mit den neuen Generationen von mobilen Lernbegleitern wie Netbook und Smartphones können durch den handlicheren Formfaktor und die Netz- und Stromunabhängigkeit neue Unterrichtsszenarien zum Einsatz kommen, die seit 2009 an rund 50 Standorten aus allen Schulbereichen erprobt werden.
Zu den mobilen Lernbegleitern zählen tragbare digitale Endgeräte wie Notebooks, Netbooks, Tablet-PCs, Tablets und Smartphones, die sich in der ausschließlichen Verwendung der Schülerinnen und Schüler befinden und dem Lernen im Unterricht, am häuslichen Arbeitsplatz und unterwegs dienen.
Mit dieser Form des Lernens kommt es zu einer Verknüpfung der Lernprozesse an den unterschiedlichen Lernorten mit einem Minimum an „Rüstzeiten“. Weiters werden die Lernenden in der Verantwortlichkeit für den eigenen Lernprozess unterstützt. Wenn sich die Geräte im Schülereigentum befinden, werden die digitale Kompetenz verstärkt gefördert und die Einsatzbereitschaft und permanente Verfügbarkeit der Lernbegleiter sichergestellt.
Im Hinblick auf Individualisierung und Kompetenzorientierung werden durch den Einsatz der Lernbegleiter folgende pädagogische Dimensionen unterstützt:
- Arbeitswerkzeug: berufsnahe Erstellung von Dokumenten und Präsentationen, Durchführung von Kalkulationen und Datenbankanwendungen und Nutzung von Branchensoftware.
- Kommunikationswerkzeug: Bearbeitung von Lernaufgaben im Unterricht; unmittelbarer Netzzugang für den digitalen Austausch, Zugriff auf Lernplattformen und selbstständige Internet-recherchen.
- Wechsel der Sozialformen mit geringen Rüstzeiten: Lehrvortrag, Einzelarbeit, Partnerarbeit, Teamarbeit, Präsentationen.
- Flexible Lernorte und Lernzeiten: während des Unterrichts im Klassenraum und im Schulhaus, an außerschulischen Lernorten, unterwegs und am häuslichen Arbeitsplatz.
Mehr zu diesem Projekt unter www.eeducation.at
